Nachdem wir gelernt hatten wie man in Indien Bus fährt sind wir mit einer Riksha von der Bushaltestelle aus in den Ort Mamallapuram gefahren. Hierbei taucht ein weiteres Alltagsproblem auf das wir im letzten Eintrag vergessen hatten zu erwähnen: Unsere Rucksäcke sind einfach zu groß für Rikshas. Das Ein- und Aussteigen ist entsprechend mühsam da wir durch eine sehr schmale Tür einsteigen müssen um dann die Rucksäcke irgendwie auf unseren Schoß bugsieren. Ich vermute unsere Ein- und Ausstiegsprozedur ist von außen sehr lustig anzusehen...
In Mamallapuram angekommen klapperten wir erstmal einige Hostels ab, ließen uns die Zimmer zeigen und verhandelten Preise. Wir werden eine Woche hier bleiben und haben deshalb keine Mühe gescheut ein Zimmer zu finden das uns zusagt. Die Suche hat sich gelohnt, unser Zimmer ist sauber und hat ausreichend Fenster um gut zu lüften. Gegenüber wohnt eine Engländerin die mit Ihren drei Kindern vier Monate lang Indien bereist. Das kleinste Kind ist 22 Monate alt und es ist schon beeindruckend wie sie das alles auf die Reihe bekommt. Die ganze Familie ist heute Morgen mit einem Moped zum Tempel gefahren...Sehr indisch...
Am unserem ersten Tag hier erkundeten wir mit einem kleinen Motorrad die Umgebung auf der Suche nach einem schönen Strand. Inzwischen sind wir mit den „Verkehrsregeln“ vertraut:
Je größer desto Vorfahrt.
Da wir keinen richtigen Badestrand finden konnten verbrachten wir den Tag mit Motorradfahren. Das tragen von Schuhen und Motorradkleidung ist hier nicht wirklich gängig. Der Schalthebel des Motorrads ist daher so modifiziert dass man komfortabel mit Flip-Flops schalten kann.
Auf unserer Tour begegneten uns Kühe, überholende Busse, Ziegen und eine Siedlung die von der Karl-Kübel-Stiftung finanziert wurde. Den Eingang zur Siedlung schmückt dieser Torbogen mit der sehr originellen Aufschrift:
Da es hier unerträglich heiß ist verbringen wir einen Großteil des Tages im Schatten und lesen. Morgens fällt regelmäßig zwischen sieben und acht Uhr der Strom aus, daher stehe ich recht früh auf und trinke den ein oder anderen Tee an einem Straßenstand. Kathi schafft es irgendwie auch ohne Ventilator weiter zu schlafen. Abends gehen wir in einem der Restaurants essen. Vorgestern sind wir anschließend in eine Bar am Strand gegangen und haben mit einigen Indern ein wenig Bier getrunken und Karomm gespielt. Am Wochenende scheint man dort ganz gut feiern zu können...
Kommenden Montag verlassen wir Indien und fliegen früh morgens nach Bangkok. Das ist zumindest der Plan, kann natürlich auch sein dass wir unseren Flug verpassen. Da die Tage hier so schnell vorübergehen fragen wir uns nämlich häufig gegenseitig:
Spontan zum Mopped:
AntwortenLöschenZum Glück sind bei uns keine Schilder für vorne vorgesehen ;-)
Hier in Darmstadt geht übrigens gerade ein schönes Gewitter los - mal schauen, ob's auch regnet...
Schönen Tag für euch, und schön, dass es euch so gut geht.
Gruß, Siggi
Das Schild ist übrigens echt krass !!!
AntwortenLöschenSiggi
Hm ja, so kann man Wirts Chaftliche halt auch schreiben, was machen wir uns hier so rum mit der deutschen Rechtschreibung. Da kommt die Bedeutung des Wirts in Wirtschaft gleich viel mehr zur Geltung, also ist es wohl Absicht ;-)
AntwortenLöschenWünsche euch ein schönes Wochenende und verpasst den Flug am Montag nicht ;-)
Liebe Grüße
Simone
P.S.: heute ist DONNERSTAG (nur dass es euch mal einer sagt :-)) Wobei bei euch schon fast Freitag, immer diese Zeitverschiebung. Lasst euch nicht verwirren...