Samstag, 28. Mai 2011

Bangkok und Ayuthaya


Drei Tage haben wir in Bangkok verbracht und ich freue mich schon darauf, Ende Juli wieder zu kommen. Diese Stadt gefiel mir von Anfang an und wenn man gelernt hat, die wirklich hilfsbereiten Leute von den Schleppern zu unterscheiden, läuft auch alles. 

Die berüchtigte Touristenmeile Khao San Road ist etwas anstrengend, aber in den Bars spielen abends live Bands und Julien ist ganz hin und weg von den ganzen Straßenständen. Fleischspieße, Nudeln (Pat Thai), Obst, Crepes, Milchshakes, Cocktails, es gibt nichts, was man nicht an einem fahrenden Stand kaufen könnte. Sogar einen fahrenden Döner-Stand habe ich gesehen.

In den Gassen rund um die Khao San Road kann man super shoppen, was dazu führte, dass wir eine Tasche mit alten Klamotten im Hostel gelassen haben, um Platz für neue, insbesondere luftigere Kleidung zu schaffen. Nachdem wir das chinesische Viertel erkundet haben (man kommt sich echt vor wie in China dort) und Julien auch den örtlichen McDonalds getestet hat, sind wir am Freitag Vormittag zum Bahnhof aufgebrochen und mit dem Bummelzug weiter nach Ayuthaya gefahren. Das Zugfahren war denkbar einfach. Von einem Taxi am Bahnhof abgesetzt konnten wir am Fahrkartenschalter auf Englisch unsere Fahrkarten kaufen. Die Zugfahrt selbst war easy und dauerte nur eineinhalb Stunden. Der Fahrkartenkontrolleur war bemerkenswert freundlich (wir sind aus Indien jetzt anderes gewohnt). Er fragte uns wo wir hinfahren möchten, kurz vor dem Ziel gab er uns Bescheid dass die nächste Station unsere ist.


Ayuthaya war im 17. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen Siams und quillt nur so über vor lauter Tempelruinen, die man am besten mit dem Fahrrad erkundet. Neben unserem Hostel verläuft direkt der Fluss, auf dem täglich mehrere Karaoke-Boote fahren, welche es scheinbar schaffen, die schlechtesten möchte-gern Sänger an Bord zu nehmen. Mitten in der Stadt gibt es eine Elefanten-Farm, die Ausritte und Shows anbietet. Über den Zaun haben wir eine der Shows verfolgt. Die armen Dickhäuter müssen sich total zum Affen machen und zur Musik mit ihren dicken Hintern wackeln oder Männchen machen, ätzend. Möchte ich keinen Baht für ausgeben. Morgen geht es mit dem Zug weiter nach Lobpuri. Wir freuen uns schon das hiesige Hostelzimmer verlassen zu können da es einer indischen Mittelklasse-Unterkunft entspricht, ich sage nur mal wieder: Ameisen.
Bangkok und Ayuthaya Fotos auf Picasa 

1 Kommentar:

  1. »Julien ist ganz hin und weg von den ganzen Straßenständen. Fleischspieße, Nudeln (Pat Thai), Obst, Crepes, Milchshakes, Cocktails, es gibt nichts, was man nicht an einem fahrenden Stand kaufen könnte. Sogar einen fahrenden Döner-Stand habe ich gesehen.«

    Na ob das so im August was wird, mit dem Tennis-Spielen und bewegen? Muss der Herr Pillas dann erstmal auf Abnehmkur? ;)

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