Lopburi Fotos auf Picasa
Genug studiert, genug kaltes Wetter, genug deutsche Gründlichkeit, genug Komfort, genug Porzellantoiletten, genug schallisolierte Fenster... Wir haben von allem genug...da wir zudem gerade genug Zeit haben, werden wir uns auf die Reise begeben. Ihr seid herzlich eingeladen uns hier ein Stück zu begleiten. Kathi und Julien
Montag, 30. Mai 2011
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Lopburi Fotos auf Picasa
Samstag, 28. Mai 2011
Bangkok und Ayuthaya
Bangkok und Ayuthaya Fotos auf Picasa
Dienstag, 24. Mai 2011
Goodbye India...
Gestern war mal wieder Reisetag. Pünktlich um 5:30 kam unser Taxi um uns von Mamallapuram nach Chennai an den Flughafen zu fahren. Um uns den Abschied von Indien zu erleichtern wurde das Flughafenpersonal (zumindest nehm ich das an) dazu angehalten uns gegenüber maximal unfreundlich zu sein. Worte wie "Hallo", "Danke" und "Bitte" hat das Personal nicht verwendet und sehr grimmig geschaut. Nachdem unsere Taschen gefühlte 100 mal an verschiedenen Stellen durchleuchtet wurden flogen wir dann über Mumbai nach Bangkok. Dort angekommen fühlten wir uns wie in "Zurück in die Zukunft". Der Flughafen ist total futuristisch, stylisch, klimatisiert und ungewohnt sauber. Unsere Verwunderung nahm noch zu als wir von einem freundlichen Taxifahrer zu einem komfortablen, klimatisierten Taxi geführt wurden und er uns direkt zu unserem Hotel fuhr. Ganz ohne zu fragen ob wir nicht in einem anderen Hotel günstige Zimmer möchten wofür er dann Provision erhält. Unterwegs im Taxi mussten wir kurz innehalten, irgendetwas stimmte nicht... Ah richtig, hier hupt ja keiner, unfassbar diese Ruhe...
Das Hotel ist eine super Backpackerunterkunft mit allem was man so braucht. Kühlschrank mit viel Bier, lecker Essen, Waschmaschinen und einem Reisebüro. Heute morgen dachte ich ich träume, zunächst fiel mir ein Flyer von McDonalds ins Auge. Es gibt hier einen 24 Stunden Lieferservice. Anschließend bot mir die Dame vom Hotel-Reisebüro an, unsere Vietnam Visa zu beantragen und abzuholen. Das ganze war schon fast zu viel Komfort für mich, ich musste erstmal auf unser Zimmer zurückgehen und mich sammeln. In Indien habe ich 10 Tage gebraucht um Zugtickets zu bekommen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie lange ich gebraucht hätte um dort Visa zu beantragen.
Jetzt geht es erst einmal auf Entdeckungstour in die Metropole Bangkok... In zwei Tagen ist unser Vietnam-Visum fertig, dann geht es weiter mit dem Reisen. Solange genießen wir unser klimatisiertes Zimmer und hoffen, dass die indischen Ameisen, die ich in meinem Rucksack versehentlich eingeführt habe, die einzigen Insekten in unserer kleinen Oase bleiben.
Donnerstag, 19. Mai 2011
Welcher Tag ist heute eigentlich?
Mittwoch, 18. Mai 2011
Ballermann der Inder
Samstag, 14. Mai 2011
Kultur und Pizza in Madurai
oten bombardiert und so haben wir uns kurzerhand ohne große Verhandlung einen Fahrer für den ganzen Tag gemietet. Da wir direkt auf sein erstes Angebot eingegangen sind (umgerechnet 5 €), gehe ich mal davon aus, dass es für ein guter Verdienst ist, wir hatten trotzdem das Bedürfnis ihm bei nächster Gelegenheit noch eine kalte Cola zu kaufen.
Auf der Rückfahrt zum Hotel mussten wir uns noch ein wenig gegen Schlepper wehren, denn Madurai ist die Stadt der Stoffe und der Schneider. Sie baten mir an, innerhalb kürzester Zeit meine Kleidung, die ich an hatte zu kopieren und nach zu schneidern. Ich habe dann erklärt, dass ich diese Bluse nicht ein zweites mal benötige, ich bin Verfechter der Vielfältigkeit was Kleidung angeht. Irgendwie kam das aber nicht an...
Donnerstag, 12. Mai 2011
Wo geht’s denn bitte nach Backpackistan ?
Nebenbei sind Kathi und ich so braun geworden wie wir wohl nur selten oder nie vorher waren. Kathi hat eine wunderschön schimmernde Farbe bekommen, ich sehe leider eher dreckig aus...
Schade dass diese schöne Zeit nun schon vorbei ist. Wir haben schlussendlich Zugtickets nach Madurai bekommen. Die Zugfahrt war sehr angenehm, wir fuhren alleine in einem erste Klasse Schlafabteil. Hat auch nur lächerliche 6 Stunden gedauert. Da wir nachts um 11:30 in Madurai ankamen waren unsere Ansprüche an ein Hotel recht niedrig. Daher saßen wir vorerst in einem ziemlich schäbigen Hotelzimmer. Meinen körperlichen Zwängen musste ich inzwischen nachgeben und die indische Toilette benutzen. Nicht ohne eingehende Vorbereitung, versteht sich. Es ist durchaus interessant auf was hier Wert gelegt wird. Wir haben einen Fernseher im Zimmer, aber keine Toilettenspülung. Als Kathi und ich auf dem Balkon standen fühlten wir uns an unsere Reisen in China erinnert. Dort wunderten wir uns schon über den vielen Müll in den Hinterhöfen. Das war allerdings kein Vergleich zu Indien. Hier erwartet einen ein Geruch und eine Aussicht wie sie wohl im mittelalterlichen Europa zu finden war. Bisweilen schaffen es die Leute nicht einmal den Müll ausreichend weit aus dem Fenster zu werfen so dass er auf dem Fensterbrett liegen bleibt...
Mitterweile sind wir in ein besseres Hotel um die Ecke gezogen und haben uns den ersten AC Raum unserer Reise für umgerechnet 25 Euro gegönnt, den Luxus gönnen wir uns jetzt mal für die eine Nacht.
Varkala Fotos auf Picasa
Donnerstag, 5. Mai 2011
Ergänzung von Kathi
Jetzt sind wir schon 4 Tage am Stück an einem Ort, ich überlege meinen Wohnsitz um zumelden. Die Kellner der umliegenden Restaurants und Cafes grüßen wie alte Bekannte und die vielen Straßenhunde kann ich aus der Ferne unterscheiden (genauso wie die übrigen Touristen). Aber hier lässt es sich halt auch aushalten. Sonne, Traumstrand (die Wellen sind so krass, dass ich mich nur in 1m hohes Gewässer traue), Hunde und Katzen (Simone nannte es mal meinen indischen Streichelzoo), nette Leute und (zu meiner Schande) westliches Essen. Der Banana Pancake und die Spaghetti Carbonara hier sind zum Anbeißen!! Zudem gibt es Buchläden und wir verschlingen derzeit Bücher im zwei-Tage Takt. Meine Vorahnung sagt mit, dass sobald wir wieder einen indischen Zug besteigen, damit Schluss sein wird ;-)
Ich hätte es nie gedacht, aber man kann sich durchaus ein 4 qm Bad mit einer Ameisen Kolonie teilen, sofern lediglich ihr Highway quer über das Waschbecken verläuft. Nur bei dem gigantischen Glühkäfer wurde meine Toleranz auf eine Probe gestellt. Ohne Kontaktlinsen sah er definitiv eher aus wie ein glühender Tennisball.
Jetzt sind wir dank der toten Ratte in einer luxuriöseren Bambushütte. Ich vermiss meine Ameisenfreunde ein wenig...
Ach ja und das Schlimmste an einem Stromausfall ist nicht der Verzicht auf den Ventilator, wie Julien meinte.... viel schlimmer ist, dass dann ohne Mixer keine Banana-Lassis hergestellt werden können!!
Komfortabler Strandurlaub in Indien
Dienstag, 3. Mai 2011
Wo geht's zum Strand?
Pünktlich um 10 Uhr bei den Elefanten angekommen durften wir auf dem Rücken selbiger Platz nehmen. Mit angenehm wiegendem Gang ging es dann eine halbe Stunde durch den Wald. Immer jeweils zwei von uns auf einem Elefanten. Die Tiere sind recht gutmütig. Wenn man direkt neben ihnen steht allerdings bisweilen auch beängstigend. Das liegt einerseits an der Größe andererseits daran dass man nicht das Gefühl hat auch nur im geringsten beurteilen zu können was das Tier gerade denkt.
Nachdem wir anschließend etwas Gewürze und Tee eingekauft hatten fuhren wir mit dem Auto zurück nach Fort Cochin. Für die 200km Strecke haben wir 6 Stunden gebraucht. Die Fahrt war recht unangenehm da die Straßenverhältnisse sehr schlecht waren. In Fort Cochin angekommen wurden wir in unserem dortigen Hostel informiert, dass wir Zugtickets für den darauf folgenden Tag 6 Uhr nachmittags nach Varkala hatten. Varkala, unser nächstes Ziel, liegt ca. 350km südlich von Fort Cochin, fast an der Südspitze Indiens. Die Tickets waren für die zweite von vier Komfort-Klassen. Das heißt ohne Klimaanlage. Dummerweise sind wir viel zu früh zum Bahnhof gefahren und mussten dort irgendwie 3 Stunden rumbringen. Wir haben glücklicherweise eine halbwegs saubere Treppe vor dem Bahnhof gefunden, wo wir uns niederlassen konnten. Das "Zoo-Gefühl" stellte sich wieder ein. Sämtliche Passanten schauten ausschließlich uns an.
Die Fahrt war komfortabler als erwartet. Leider hatte unser Zug Verspätung (wie immer?!). Der bestellte Fahrer der uns zum Hotel bringen sollte war (wie zu Erwarten?!) am Bahnhof nicht zu finden. Weil Autorikscha fahren so viel Spaß macht, sind wir dann mit zweien davon zum Hotel gefahren. Hier auf den Klippen am Meer sind viele Restaurants und Resorts. Es gibt viele Westler die hier Urlaub machen oder wie wir Urlaub vom Urlaub machen. Also zum relaxen genau richtig. Mel und Simone sind heute morgen leider abgereist. Die beiden fliegen von Thiruvananthapuram nach Mumbai und von dort aus dann morgen Nacht nach Deutschland zurück. Somit sind Kathi und ich leider wieder allein auf großer Fahrt. Wir werden uns noch ein paar Tage hier am Strand von den Strapazen erholen. Nachdem wir die letzten zwei Nächte ein recht muffiges Zimmer hatten, haben wir uns heute eine Bambus-Hütte gemietet. Unglaublich aber wahr: Es riecht nicht muffig und aus der Duschbrause kommt ausreichend (wenn auch kaltes) Wasser um sich sogar die Haare zu waschen.
Fotos auf Picasa
Sonntag, 1. Mai 2011
Auf Moglis Spuren
Liebe Grüße
Kathi