Nach unserer schönen Bootstour kam wieder das unvermeidliche Hostel-suchen. Kristian und Christiane, welche wir auf dem Boot kennengelernt hatten, schlossen sich uns für die kommmenden Tage an. In Luang Prabang warteten am Bootsanleger Heerscharen von Laoten mit Bildern von Hostels welche sie anpriesen. Da wir es uns nicht ganz so einfach machen wollten, ignorierten wir deren Angebote und gingen selbst per Pedes auf die Suche nach einem Hostel. Das Problem dabei ist allerdings dass Aufgrund der Hitze die Ansprüche nach kurzer Suche schnell sinken. Daher endet unsere Suche häufig im dritten oder vierten Hostel das wir uns angeschaut haben da wir einfach die Nase voll davon haben mit unseren großen Rucksäcken bei über 30 Grad durch die Gegend zu laufen.
Das Hostel unserer Wahl hatte große saubere Zimmer für 6 Euro die Nacht. In Luang Prabang erkundeten wir dann Abends zunächst den Nachtmarkt. Dieser ist für Touristen gedacht und man kann von Schnaps mit Schlangen drin bis Handtaschen alles kaufen was das Touri-Herz begehrt. Luang Prabang ist aufgrund der wahnsinnig schönen, restaurierten Kolonial-Stil Häuser Weltkulturerbe und zieht folglich entsprechend viele Touristen an. Unseren ersten Tag dort erkundeten wir dann die Stadt mit Fahrrädern. Wie überall in Südostasien gibt es auch hier an jeder zweiten Straßenecke einen Tempel. Nachdem wir uns zwei angeschaut hatten reichte es dann auch wieder. Die Tempel sind sich im allgemeinen sehr ähnlich... Ganz dekadent tranken wir anschließend Kaffee und aßen Kuchen in einem kolonialstil Café. Man bekommt den Stuhl unter den Hintern geschoben und sein Wasser nachgefüllt sobald man auch nur daran denkt zu trinken.
Tags darauf klingelte unser Wecker um 5:30 Uhr...absichtlich. Diesen Wahnsinn haben wir uns angetan da die Mönche morgens in einer Zeremonie durch die Stadt laufen und von den Gläubigen ihr Frühstück in eine Schale gelegt bekommen. Es ist in der Tat lohnenswert dafür so früh aufzustehen. Da es nach der Zeremonie noch nicht allzu heiß war stiefelten wir noch auf einen Berg von wo aus man einen schönen Rundumblick über die Stadt hat.
Mittags handelten wir dann mit einem Tuk-Tuk Fahrer einen Preis aus um zu Wasserfällen im Wald zu fahren. Der gute Mann scheint Ambitionen zu haben in den Rennsport einzusteigen. Ihm ist allerdings offensichtlich nicht bewusst dass sein Fahrzeug nur bedingt dazu taugt... Die rasante Anfahrt hat sich allerdings mehr als gelohnt. Zwischen den Wasserfällen sind Becken in denen man Baden kann und an einem Seil konnte ich eindrucksvoll unter Beweis stellen dass ich definitiv keine Tarzan Gene in mir hab.
Oh wie schön das da aussieht!
AntwortenLöschenIst die Villa de Tam Tam eine Disko? Neben den Bären ist der Kathi-Bär der schönste!
AntwortenLöschenJetzt weiß ich, wo ich als nächstes hinfahre: Laos
Liebe Grüße Mama