Montag, 6. Juni 2011

Ab in die Berge...

Dieser Post ist von Donnerstag dem 2. Juni, ich kam noch nicht dazu ihn früher hochzuladen:

Von Lobpuri aus fuhren wir mit dem Nachtzug nach Chiang Mai. Die Fahrt dauerte 12 Stunden und war sehr angenehm. Das Personal war, wie bisher immer in Thailand, sehr freundlich und die Betten schön weich. Unterwegs haben wir Lisa kennengelernt die erst einen Tag zuvor in Thailand angekommen ist und sich uns angeschlossen hat. Unser Hostel hatten wir im vorraus online gebucht. Es wird von einem Engländer und seiner thailändischen Frau geführt und wir haben sozusagen eine Rundumbetreuung was Ausflüge und Tips angeht.


Chiang Mai ist die größte Stadt in Nordthailand und ein beliebtes Ziel für Rucksackreisende. Die Stadt liegt in einem Tal in den Bergen und ist in Anbetracht der Einwohnerzahl recht ruhig. Wir hatten gehofft dass es etwas kühler ist hier, der Unterschied ist aber leider kleiner als gedacht unter 30 Grad fällt das Quecksilber auch hier nicht.

Den ersten Tag in Chiang Mai bummelten wir ein wenig durch die Stadt. Die Hauptattraktionen hier sind, wer hätte das gedacht, Tempel... 200 Stück an der Zahl. Wir wurden Zeuge der Segnung eines neuen Autos durch einen Mönch. Es hatte nach der Segnung zwar immernoch keine Nummernschilder aber immerhin...

Tags darauf liehen wir uns Roller bzw. Mopeds aus. ( konnten uns noch nicht wirklich einigen ob das Roller oder Mopeds sind) Mit unseren Gefährten fuhren wir drei dann in einen ca. 35km entfernten Nationalpark. Dort gingen wir dann in einem vergleichsweise braunen Bach baden. Zu Anfangs waren wir noch etwas skeptisch wegen der Farbe des Wassers aber nach kurzer Zeit ohne Wind bei weit über 30 Grad erschien uns das Wasser dann doch sauber genug. Sehr erfrischend.

Anschließend fuhren wir zu einem Tempel auf einem Berg. Von dort aus hat man eine prima Aussicht auf das Tal und die Stadt Chiang Mai. Als wir zu unseren Mopedrollern zurück kamen mussten wir leider feststellen das einer einen Platten hat. Mist, was nun. Glücklicherweise half uns ein netter Thai. Er rief einen Herrn Chang an der dann eine Weile später auf seinem Moped mit einem Beiwagen voll Reparaturwerkzeug den Berg hinaufkam um uns einen neuen Schlauch zu montieren. Er hat uns dafür 5 Euro berechnet und alle waren glücklich. Abends wieder in Chiang Mai angekommen waren wir dann total fertig, zerstochen und teilweise recht angebrannt. Bier trinken, Nudeln essen und dann ab ins Bett...





















Nachdem wir uns gestern mit dem Verkehr und den Verkehrsrichtlinien (Regeln können es nicht sein, da hier so ein bisschen jeder macht wie er grad denkt...) vertraut gemacht haben sind wir heute eine größere Runde gefahren. Es ging 90km durch das Mae Song Valley. Lisa und ich teilten uns einen Mopedroller, Kathi durfte allein auf einem fahren. Die Straßen sind in einem erstaunlich guten Zustand und die Landschaft ist wunderschön. Zwischendurch haben wir an einem einsamen Wasserfall eine Pause eingelegt. Die nächsten zwei Tage geht es dann mit Elefanten, zu Fuß und per Boot durch den Regenwald.
Chiang Mai Fotos auf Picasa

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