Hier kommt er nun, der vermutlich letzte Eintrag aus der Ferne. Wir haben nach unseren Tauchexzessen auf Koh Tao noch eine wunderschöne Woche auf Koh Phangan verbracht. Hauptaktivitäten: Essen, Schlafen, Schnorcheln, Roller ausleihen.... Die ersten Tage an diesem paradiesischen Ort habe ich mir gleich eine schöne Mandelentzündung geleistet, damit es sich wenigstens gelohnt hat, die Packung Antibiotika die letzten vier Monate durch die Welt zu schleppen. Nach zwei Tagen in der Hängematte und 6 Liter Wasser pro Tag ging es dann wieder deutlich besser.
Der Haat Salad liegt in einer kleinen Bucht und ist einer der kleineren Strände der Insel. Unsere charmante Hütte steht ungefähr 30m vom Meer entfernt und ist unschlagbar günstig. Grundsätzlich findet sich hier für jede Preisklasse eine Hütte, sogar mit AC und Warm-Wasser-Dusche, aber solchen Luxus heben wir uns für Zuhause auf.
Unsere Hängematte ist ist definitiv der wichtigste Gegenstand und durchgängig besetzt, trotz Juliens Fliegengewicht ist sie aber schon einmal in die Knie gegangen, wie man auf dem folgenden Beweisfoto sieht...
Die Jungs in der dazugehörigen Strandbar sind der chaotischste Haufen den ich je zu Gesicht bekommen habe. Bestellungen werden vergessen, dauern Stunden oder kommen doppelt. Sobald die Chefin nicht anwesend ist, bricht die totale Bar-Anarchie aus, und die Jungs setzen sich rauchend zu den Gästen oder machen Scherze mit den Mädels. Die gemütliche Bar entschädigt einen aber für alle vergessenen Bestellungen. Hier mal ein Bild mit der Aussicht...
Auf dem Weg zum nächsten Strand gibt es eine kleine Farm, auf der sich Julien einen neuen Freund erobert hat. Ich finde der Affe steht ihm...
Jetzt genießen wir noch ein wenig unsere letzten Tage in unserer kleinen Hütte, bevor es wieder nach Bangkok zurück geht und von dort nach kurzem Aufenthalt zurück nach Deutschland. Da wir keinen bezahlbaren Direktflug bekommen haben, müssen wir in Delhi zwischenlanden, so haben wir witzigerweise am Ende noch mal drei Stunden in Indien zu verbringen. In den letzten Wochen haben wir die Tage wirklich rückwärts gezählt und der Gedanke nach Hause zu fliegen war ganz furchtbar. Jetzt, da der Flug so nahe ist, freuen wir uns wie blöde auf alle Freunde und Familie und nebenbei auch auf das deutsche Essen (es gibt nicht nur Heimweh, es gibt vor allem bei allen lang-reisenden Deutschen stets "Brot"weh zu verzeichnen) :-) Nur Job- und Wohnungssuche macht mir noch ein wenig Bauchschmerzen, aber wenn man in Indien Zugfahren kann, kann einen doch eigentlich nichts mehr schocken...
PS. Hab das versehentlich als Julien eingestellt... ;) lg Kathi
Koh Phangan Bilder auf Picasa
Wir alle freuen uns auch schon wie blöde auf euch - und wir haben auch mit grossem Genuss eure Blogs verfolgt.
AntwortenLöschenWann genau kommt ihr denn in D an?
Gruß, Siggi