Dienstag, 26. April 2011

Verrückter geht immer


Nach unserer schönen Zeit in Goa ist die Reisegruppe Bergstraße aufgebrochen in Richtung „Fort Cochin“. Wir hatten ja glücklicherweise Zugtickets in der höchsten Klasse! Als Ankunftszeit in Cochin wurde uns im Reisebüro zwischen 3 und 3:30 Nachts genannt.

Der Taxifahrer kam, wider aller erwarten, pünktlich 9 Uhr morgens um uns abzuholen und uns ungefähr 80km zum Bahnhof zu fahren. Der Taxifahrer hat uns nicht enttäuscht. Die Fahrt war wie eine Achterbahnfahrt im Holidaypark mit Gegenverkehr und Schlaglöchern. Der Bahnhof sieht ähnlich aus wie der in Bensheim...vor der Renovierung. Hier wurde wieder die Armut in diesem Land deutlich. Es spielten einige Straßenkinder auf den Gleisen und einige Bettler schliefen auf den Bänken. Für zwei kauften wir etwas Essen an einem kleinen Essensstand.
Der Zug kam 40 Minuten zu spät. Anstatt Kolonial-Flair und frisch bezogene Betten bietet die erste Klasse Liegen mit Plastiküberzug und wenn man Glück hat bekommt man zwei frisch gewaschene Lacken zugeworfen. Im Vergleich zu unserem Nachtbus-Erlebnis ist Zugfahren allerdings Luxus da man so eine Liege für sich alleine hat und darauf sogar aufrecht sitzen kann! Da uns empfohlen wurde gut auf unser Gepäck acht zu geben haben wir unsere Rucksäcke als Kopfkissen verwendet. So ging es dann durchaus komfortabel 13 Stunden lang Richtung Süden. Der Zug kam schon um 2 Uhr Nachts an. Nun wurde es noch verrückter... Richtige Taxis gab es nicht, also fuhren wir zu viert Autorikscha. Ich vorne mit dem Fahrer auf einer verdammt kleinen Sitzbank. Ich hatte etwas Angst rauszufallen. Die drei Mädels auf der Rückbank. Das Gefährt war mit allem, hier verfügbaren modernen Schnick-Schnack ausgestattet. Aussen Ferrari und Volvo Aufkleber. Innen ein Fernseher auf dem indisch Musikvideos liefen. Als es losging und der Fahrer indischen Pop auflegte kamen wir in den Genuss der Hifi-Anlage. Eine Bassbox im Kofferraum und blaue Lichteffekte wenn der Bass einsetzt. So ging es 15km Richtung Hostel. Das war dunkel als wir ankamen. Blöd irgendwie. 4 Stunden bis Sonnenaufgang warten fanden wir auch nur bedingt toll. Deshalb baten wir den Rikscha Fahrer uns was anderes zu suchen. Er hielt dann in einer Seitenstraße vor einem schönen Guesthouse wo er die Bestitzer rausklingelte. Nach einigem verhandeln kamen wir dann doch auf einen Preis der für beide Seiten ok war. Die kommenden 2 Nächte werden wir auch hier bleiben da ich mir heute morgen das reservierte Hostel angeschaut habe und dieses hier besser ist...

Cochi stellte sich als sehr hübsche, relaxte Hafenstadt heraus. Neben unglaublich vielen Moskitos gibt es eine Reihe schöner Kolonialbauten der Portugiesen und hübsche Cafes, hier lässt es sich aushalten. Morgen planen wir einen Ausflug auf die Backwater Keralas. Größere und kleinere Kanäle verbinden dort Seen miteinander.

Samstag, 23. April 2011

Happy Day in Goa

Zuallererst, was unsere schöne kleine Reisegruppe sehr freut: Wir haben Zugtickets!
Zugtickets sind momentan sehr rar da in Indien gerade Schulferien sind. Gerade erst heute trafen wir wieder traurige Rucksackreisende deren Alternativen Nachtbus oder Taxi sind um weiterzukommen. Unser Glück ist dass bei überbuchten Zügen teilweise zusätzliche Wagen angehängt werden. In einem solchen werden wir Reisen und zwar in der höchsten "Sleeper-Class"...Montag geht es für uns also weiter in den Süden nach Kochi.

Nachdem wir unsere Zugtickets in Empfang genommen hatten stiegen wir beschwingt auf unsere Motorroller und machten uns auf die Suche nach einem Strand der etwas einsamer ist als der gestrige. Diesen haben wir auch gefunden. Nach einem kurzen Aufenthalt in einer Strandbar, wo ich mein erstes "Vindalho" kosten durfte, gingen wir direkt planschen. Das Meer hat Badewannentemperatur und traumhafte Wellen. Nachdem wir uns alle ordentlich in der Sonne verbrannt haben ging die Rollertour weiter Richtung Hostel.

Hier sitze ich nun und diese verdammten Moskitos essen mich auf ! Ob das mit dem abnehmen was wird, da bin ich mir gar nicht mehr so sicher. Das Essen ist hier verdammt gut... Mel hat mir eine Rolle Klopapier geschenkt! Vierlagig! Darauf gehen wir jetzt einen trinken...
Fotos auf Picasa




Freitag, 22. April 2011

Go for Goa


Es stellt sich heraus, dass bei dem Spiel Good Cop Bad Cop ich zweiteres verkörpern muss. Sonst stünde Julien jetzt immer noch mitten in Mumbai und würde eine Zigarette nach der anderen drehen. Außerdem wüsste der dämliche Taxifahrer, der uns abzocken wollte, sonst gar nicht was wir von ihm halten. Pah.
Weitere Erkenntnisse bis jetzt:
  1. Wenn indische Männer Händchen halten, sollte man das nicht falsch verstehen. Das gehört zu einer soliden Männerfreundschaft.
  2. Ein Sleeper Bus bedeutet nicht dass man dort auch schlafen kann während der Fahrt. Simones Fazit aufgrund Übermüdung: Man kann wirklich alles machen, nur nicht schlafen!!!
  3. Es gibt bestimmt 50 verschiedene Chipssorten in Indien, die irgendwas mit Masala heißen. Für mich schmecken alle gleich, nach Chicken Curry und sau scharf.
Mittlerweile sind wir in Goa angelangt. Die Busfahrt war... sagen wir mal interessant. Immer zwei Personen teilen sich ein relativ kleines Bett in dem Sleeper Bus und an Schlaf ist erst mal nicht zu denken. 13 Stunden lang wurde fleißig beim Überholen gehupt und man wird gut durchgeschüttelt. Zudem konnte man in den Hochbetten nicht aufrecht sitzen. Irgendwann haben wir wohl alle mal kurz geschlafen, aber das ist nur eine Vermutung. 

Tags drauf ging es in einer Bullen Hitze vom Busbahnhof in Mapusa mit dem Taxi nach Anjuna. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden wir unser Hostel und das kann echt was! Nette Besitzer und süße kleine Hütten mit Terrasse und Hängematte. Anjuna ist eine kleine Stadt und direkt am Meer gelegen, hier leben viele Aussteiger, die mit abgefahrenen Frisuren und Pilotenbrillen auf Choppern durch die Gegend cruisen. Wir haben uns hier gleich wohlgefühlt. In den offenen Restaurants direkt am Meer lässt es sich abends bei Chicken Masala und Kerzenlicht aushalten. Hab nach Mumbai das erste Mal ein Urlaubsfeeling. Hier laufen tatsächlich die lustigen Kühe den ganzen Tag auf der Straße herum, nachts muss man aufpassen um nicht drüber zu stolpern. Simone hat übrigens einen kleinen süßen Frosch in ihrem Bad gefunden, den ich einfangen musste :-) interessante Tierwelt hier. 

Heute haben wir uns Roller ausgeliehen und eine Tour durch die umliegende Gegend gemacht. Zum Glück saß Mel hinter mir, um mir an jeder Kreuzung zu souflieren wer vorfahrt hat und in welche Richtung ich gucken muss. Linksverkehr beherrschen würde ich erst mal nicht in meinen Kompetenzbereich fassen, aber Rollerfahren schon :-) Hat super Spaß gemacht, nur fehlte mir die Fußbremse vom Motorrad. Wir hatten sehr motiviert die Badesachen dabei um zwischendurch an den Strand zu gehen, es stellte sich jedoch heraus, dass an dem von uns gewählten Strand ausschließlich indische Touristen baden und das Ganze doch ein für uns fremdes Event darstellt. Ich will nicht über die Konsequenzen nachdenken, hätten wir uns dort in Bikinis präsentiert. Wir sind ja jetzt schon auf mehreren Familienfotos verewigt. Morgen suchen wir einen alternativeren Strand.

Morgen stellt sich raus ob wir Zugtickets nach Kerala bekommen. Leider sind gerade Holidays in Indien, sodass die Züge größtenteils ausgebucht sind. Also Daumendrücken, sonst müssen wir trampen oder noch schlimmer: Sleeper Bus fahren :-)
Nord-Goa auf Picasa

Donnerstag, 21. April 2011

Ankunft Simone und Mel, rein nach Mumbai - raus aus Mumbai innerhalb von 14 Stunden


Heute war durchaus ein langer sehr ereignisreicher Tag. Zunächst bin ich um 3:45 aufgestanden um Mel und Simone am Flughafen in Mumbai mit dem Fahrer unseres Hotels gemeinsam abzuholen. Die beiden sind somit auch sehr wohlbehalten in unserem „schönen“, „komfortablen“, „garnicht soooo schlimmen“ Hotel angekommen. Bemerkenswert an der Nacht war dass 2 Minuten nach Ende unserer Gespräche und ausschalten des Lichts plötzlich ein eigentümliches Geräusch unser Zimmer erfüllte. Simone dachte es seien Rattentapse, von vielen Ratten... Mel und ich dachten an einen Rohrbruch, Kathi war sehr müde und wünschte sich nur dass es aufhöhrt. Meine Reaktion war direkt ein anschalten des Lichts zu fordern. Simone fand den Lichtschalter allerdings nicht direkt da sie die Steckdose (direkt neben dem Lichtschalter) fürchtete. Nach erfolgreichen anschalten des Lichts sprang ich sogleich auf und lokalisierte heroisch die Geräuschquelle... Aus der Klimaanlage ist, warum auch immer, eine nicht unerhebliche Menge Wasser „getropft“. Ich habe dann Kathis Rucksack in Sicherheit gebracht und das Geräusch mit einem Handtuch, das ich auf den, an der Wand unter der Klimaanlage befestigten Fernseher, gelegt habe, gedämpft. Nach dem Aufstehen sind wir zunächst in einem exzellenten Restaurant essen gegangen. Trotz der hohen Qualität war die Rechnung mit 3 Euro überschaubar. Danach stürzten wir uns in die Tiefen Mumbais. Kathi und ich hatten ja bereits Erfahrung im Zugtickets kaufen und „Tuk Tuk“ fahren. Daher sind wir wohlbehalten, wenn auch „etwas“ beengt, im Zentrum Mumbais angelangt. Tuk Tuks sind 3-rädrige, überdachte Mofas mit Sitzbank für die Fahrgäste. Der Blick aus dem Tuk Tuk heraus ist bisweilen eingeschränkt durch Lasterreifen. Der Kopf des Fahrgastes ist auf Höhe der Radschrauben. 



In der Stadt sind wir etwas spazieren gegangen. Die Straße zu überqueren ist hier eine Herausforderung da Ampeln für Fußgänger Mangelware sind. Abgeschlossen haben wir den Spaziergang in einem Restaurant einer bekannten amerikanischen Fast-Food Kette. Das war eine super Idee da diese über den Luxus einer Klimaanlage verfügt. Vermisst habe ich lediglich Quarter-Pounder. Liegt wohl daran, dass Kühe essen nicht wirklich den Landessitten entspricht. Nach dem exzellenten Mahl wurde ich beim verlassen des Restaurants um Rupien (Landeswährung) angeschnorrt. Mittels meiner großen interkulturellen Kompetenzen habe ich diese potentiell peinliche Situation durch drehen und verteilen von Zigaretten entschärft. Es folgte eine Zugfahrt durch die Vororte Mumbais um zu unserem Hotel zu gelangen. Die Zugfahrten sind „interessant“ andere passende Worte sind „eng“, „riechend“, „stressig“, „kommunikativ“. Annähernd jeder Inder spricht ausreichendes Englisch um miteinander in Kontakt zu kommen. Das ist sehr angenehm da es ein gewisses Gefühl von Sicherheit gibt... Wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit den Menschen hier gemacht. Uns wurde immer geholfen obwohl wir nicht danach gefragt hatten. Einfach nur weil wir verzweifelt und orientierungslos gewirkt haben. Natürlich wird versucht einen bisweilen „übers Ohr“ zu hauen (beispielsweise bei Taxifahrten), der Schaden dadurch ist jedoch, falls man sich überhaupt übers Ohr hauen lässt, begrenzt und die Fahrer sind sehr freundlich.
Wir wurden anschließend vom Fahrer unseres Hotels an einen Ort gefahren für den der Begriff „Busbahnhof“ übertrieben ist. Es lässt sich am ehesten durch „Buden an einer Straße beschreiben“. Wir haben hier nun Tickets für einen Sleeper-Bus nach Goa gekauft und warten momentan auf den Bus. Es gilt 600km möglichst schlafend zu überwinden. Bei dem gehupe hier auf der Straße könnte das anstrengend werden. Sobald ich diesen Post hochlade sind wir allerdings bereits gut angekommen. Die Busgesellschaft mit welcher wir fahren wirbt im übrigen mit Mercedes-Benz Bussen. Spricht für Qualität würd ich mal sagen....Große Sorge: Von meinem komfortablen 4-lagigen Toilettenpapier sind nurnoch 50% übrig. Wird schon...

Dienstag, 19. April 2011

Incredible India oder Bom Bom Bombay Baby!!!

So Freunde, heut gibts einen ausführlichen Mädchenblog :-) Heute morgen um 10 Uhr wohlbehalten, entspannt und supi entertained in Mumbai/Bombay angekommen. Grund: Ich liiiiebe Kingfisher! Tolle Airline! Meine ganzen Lieblingsserien und tolle Filme gab es zur Auswahl und jeder hat seinen eigenen Bildschirm. Mein Plan, die 9 Std durch zu gucken, ist leider gescheitert... Blödes Sandmännchen. Der Flug von Frankfurt nach London war auch ok, das tollste war, dass ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung ging: Ich wurde höchstpersönlich (jaha Julien auch) am Londoner Flughafen ausgerufen! Ich dachte zuerst wir hätten das Boarding verpasst, aber die aufmerksamen Briten wollten nur Pass und Visum checken, da wir nur einen Hinflug gebucht hatten. Auf dem Weg im Bus von einem Terminal ins andere habe ich erst nach 15 Min. Fahrt gemerkt dass wir links fahren, jaja Julien hatte seinen Spaß.

In Mumbai angekommen haben wir uns zunächst gefreut unser Gepäck wohlbehalten in Empfang zu nehmen. Weniger gefreut haben wir uns dann, dass der "Airport Pickup" eher nicht funktioniert hat. Aufgrund zahlreicher Warnungen haben wir uns dann für ein "Prepaid-Taxi" entschieden um nachträglichen Preisverhandlungen aus dem Weg zu gehen... Wir haben zwar vorher bezahlt, zur falschen Adresse wurden wir trotzdem gebracht...dort dann noch ein Umstieg in das Auto vom Fahrer des Hotels und schon waren wir dort... alles total eaaaasy wie ihr seht :)
Unser Hostel ist so richtig in der Vorstadt und wir waren erst mal etwas geschockt. Nach einem Tag im indischen Chaos finden wir es jetzt aber doch im Verhältnis gemütlich und "sauber". Haben uns heute gleich mal das volle Programm gegeben: Mit dem Tuk Tuk in der Hauptverkehrszeit zwischen LKWs durchquetschen (Juliens Knie hat sicher ganz viele Blaue Flecken von meinem Angstgriff), mit dem Zug und gefühlten 15.000 anderen Menschen im Abteil einmal quer durch Mumbai um Tickets für die Weiterfahrt nach Goa zu kaufen und im Endeffekt fix und alle in einem Subway einfallen, der mit seiner Aircondition wie eine Oase im indischen Smog schimmerte. Achja, hab ich erwähnt, dass es ein klitzekleines bisschen heiß hier ist?
Der Trip heute war aber sinnvoll, auch wenn wir die Tickets im Endeffekt über das Hostel bestellt haben. Jetzt haben wir mal die Erfahrung gemacht, dass a) das Chaos doch durchschaut werden kann und b) Inder unglaublich hilfreich sind, wenn zwei dämlich drein schauende Westler vor einem Ticketschalter stehen.

Heute Nacht kommen Mel und Simone an. Julien holt sie mit dem Fahrer vom Hostel zusammen ab. Nach unserem erst Eindruck von der Stadt ist das sicherer. So einfach wie in China ist es irgendwie nicht... Da sogar Julien und ich einen kleinen Kulturschock erlitten habe, mach ich mir um das Mönschen ein wenig Sorgen, ganz gut dass sie Nachts ankommen :-) Mumbai ist einfach in allem sehr extrem, extrem laut, extrem voll, extrem schmutzig, chaotisch, aber auch lustig und freundlich und und und... daher gehts dann schnell Richtung Goa, zum extrem entspannen :-)


So ihr lieben, Julien und ich trinken jetzt ein kühles Kingfisher
Viele liebe Grüße!!! Kathi







Mittwoch, 13. April 2011

Zustandsanalyse #1

Da es nurnoch wenige Tage bis zur Abreise aus dem schönen Odenwald sind ist es Zeit für eine kurze Analyse meines momentanen Zustands. Diese werde ich im Verlauf der Reise ab und an aktualisieren damit ihr euch ein Bild machen könnt.
  • Bauch: Polster für schätzungsweise einen Monat ohne Nahrungsaufnahme vorhanden, für den Verlauf der Reise ist eine stetige Abnahme des Polsters ausdrücklich erwünscht
  • Konto: Polster für 4 Monate Reise vorhanden, unter der Vorraussetzung dass keine unvorhergesehenen Ereignisse wie beispielsweise stehenlassen eines Rucksacks in der Prärie oder Diebstahl eintreten
  • Seelische Verfassung: Leicht schwankend zwischen Euphorie und Nervosität, für das Wochende ist Abends die Einnahme leicht bis mittelstark dosierter Alkoholika in gewohntem Umfeld vorgesehen um die Nervosität zu lindern.
  • Körperliches Wohlbefinden: Aufgrund der exzellenten Versorgung sehr gut, siehe auch Punkt 1 ;-)

    Sonntag, 10. April 2011

    Ankunft im ersten Hotel der Reise - 5 Sterne Resort "Hotel Mama"

    Heute sind wir mit reichlich Gepäck in dieser überdurchschnittlich gut ausgestatteten Wellness-Oase angekommen. Dieses Resort zeichnet sich durch die exzellente lokale Küche, die gute Lage im Geopark Bergstraße sowie die großartige Gastfreundschaft aus. Von großem Vorteil wird für uns zukünftig die kostenlose Aufbewahrungsmöglichkeit von sehr großen Mengen Gepäck sein. Somit können wir unser Gepäck von der Größe des Laderaums eines 7.5t LKW's auf zwei Rucksäcke verkleinern was unsere Flexibilität merklich erhöht. Für die kommenden Tage hat jeder von uns zwei beiden sich ein Programm zusammengestellt . Für mich stehen Besuche bei ortsansässigen Geldinstituten, Versicherern sowie der Universität an. Kathi belegt den autodidaktischen Kurs "Fertigstellung einer wissenschaftlichen Arbeit" welcher viel Zeit in Anspruch nehmen dürfte... Am Montag den 18. April geht es für uns dann über Heathrow weiter nach Mumbai. Der Kontrast zu unserem Aufenthalt hier in diesem Dorf mit 2600 Einwohnern dürfte recht heftig ausfallen. Sorgen macht mir im Moment dabei momentan die Toilettendichte, welche mit 17 öffentlichen Toiletten pro eine Million Einwohnern recht niedrig ist, in Kombination mit recht ungewohntem Essen.

    Vielen Dank nochmal an alle Umzugshelfer. Dank euch hat alles super geklappt, es ist nichtmal was zu Bruch gegangen...